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20.000 Tonnen Stahl überm Mosaik – Hotel und Ausgrabungsstätte im südtürkischen Antakya von Emre Arolat

16.03.2020
Eigentlich wollte Familie Asfuroğlu auf ihrem 17.000-Quadratmeter-Grundstück in Antakya einfach ein dreistöckiges Fünf-Sterne-Hotel bauen. Das war 2009 und die Gelegenheit schien günstig. Antakya liegt im Süden der Türkei, unweit der syrischen Grenze. Nach Aleppo sind es gerade mal 100 Kilometer. Damals, vor elf Jahren und vor dem syrischen Bürgerkrieg, war das eine günstige Lage, Wirtschaft und Tourismus boomten. Die archäologische Untersuchung des Grundstücks war Routine, brachte dann aber alle Arbeiten zum Erliegen. Insgesamt 30.000 Objekte von 13 Zivilisationen wurden gefunden, darunter griechische, römische, byzantinische, arabische und ägyptische Stücke. In der fünften Schicht kamen Fundamente des antiken Antiocchia zum Vorschein und mit ihnen das mit 1.050 Quadratmetern wohl weltgrößte zusammenhängende Mosaik aus dem 4. Jahrhundert, das unter anderem eine Pegasus-Darstellung aus 160 verschiedenen Farben enthält. Kurz: Die Asfuroğlus mussten ihre Pläne grundlegend ändern. Mit den Architekt*innen von Emre Arolat (Istanbul) erarbeiteten sie eine Kombination aus Hotel und Freiluftmuseum, bei der die Gästezimmer über dem Ausgrabungsgelände liegen. Die Architekten vergleichen die…

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