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Alltag im Flächendenkmal – Symposium und Ausstellung in Eisenhüttenstadt

17.08.2021
Einst als sozialistische Utopie geplant, ist der Kern von Eisenhüttenstadt heute das größte Flächendenkmal Deutschlands. In den 1950er Jahren entwarf Kurt W. Leucht die Stadt am Reißbrett als Standort der Stahlindustrie der DDR mit Wohnkomplexen für Arbeiter*innen und deren Familien. 1953 in „Stalinstadt“ umbenannt, war sie der Versuch, Gemeinschaft zu organisieren und Sozialismus städtebaulich umzusetzen. Doch wie lebt es sich heute in einem Denkmal, in einer Stadt, die ein vergangenes Gesellschaftsmodell verkörpert? Zwar wurden die Wohnkomplexe in den vergangenen Jahren umfassend saniert, doch die Zeiten des Wachstums der ortsansässigen Schwerindustrie sind vorbei, die Zahl der Einwohner*innen schwindet seit den 1990ern. Diesem Gegensatz geht das bereits zum zweiten Mal stattfindende Symposium „Eisenhüttenstadt – Zwischen Modell und Museum II“ am kommenden Wochenende, 21. und 22. August 2021 im Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt nach. Die zugehörige Ausstellung ist bereits ab Freitag, 20. August 2021 zu sehen. Sie versammelt Beiträge aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie und begegnet so dem städtebaulich „anregenden wie widersprüchlichen Zustand eines vergangenen, aber…

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