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Architektur als politisches Werkzeug – Interview mit Dan Stubbergaard von COBE

25.02.2020
Dan Stubbergaard ist Gründer und Kreativdirektor des international erfolgreichen dänischen Planungsbüros COBE Copenhagen. Wir haben mit ihm über Kopenhagen, Berlin und die gesellschaftliche Rolle von Architekt*innen gesprochen. Interview: Friederike Meyer und Carolin Lichtenstein Herr Stubbergaard, Kopenhagen gilt zurzeit als eine der lebenswertesten Städte der Welt. Vor 15 Jahren sah das anders aus. Was hat diese Veränderung ermöglicht und wie waren Sie selbst daran beteiligt? Dan Stubbergaard: Kopenhagen erlebte Anfang der 1990er Jahre eine postindustrielle Krise, die Stadt war bankrott und jeder, der es sich leisten konnte, zog aus der Stadt weg. Damals wurden einige wichtige politische Entscheidungen getroffen und der dänische Staat begann, in die Stadt zu investieren. Dadurch fasste auch die Stadt wieder Vertrauen in sich. Gleichzeitig hat sich die damals eher verschlafene Architekturszene von Kopenhagen neu sortiert. Es entwickelte sich ein anderes Verständnis davon, was Architektur leisten kann, wie sie vermittelt wird und welche Rolle Architekt*innen einnehmen. Kopenhagen bot eine Spielwiese, die mit ihrer Offenheit gegenüber jungen, unerfahrenen Büros einen Neuanfang für…

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