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Besucherzentrum für die Weiße Stadt – Liebling Haus in Tel Aviv eröffnet

26.09.2019
Die Weiße Stadt in Tel Aviv gilt gemeinhin als großes Bauhauserbe in Israel und rückte im Zuge des 100. Bauhaus-Jubiläums wieder verstärkt in den Fokus. Auch wenn dies zum Teil auf gelungenes Marketing zurückzuführen ist – kein Bauhaus-Meister und nur gut eine Handvoll Bauhaus-Schüler haben hier Projekte realisiert –, ist das ab 1925 geplante Stadtviertel ein wichtiges architekturhistorisches Zeugnis und seit 2003 als UNESCO-Welterbe gelistet. Heute stehen hier rund die Hälfte der insgesamt 4.000 Gebäude unter Denkmalschutz. Den Masterplan der Weißen Stadt vor den Toren Jaffas entwarf der schottische Stadtplaner Patrick Geddes, aber es waren zu einem großen Teil vor der nationalsozialistischen Terrorherrschaft geflohene deutschstämmige Juden, die ab 1933 für einen Großteil der Bauten verantwortlich zeichneten. Nur von sechs Bauhausstudenten ist historisch bezeugt, dass sie in Tel Aviv wirkten: Shlomo Bernstein, Munio Gitai (Weinraub), Edgar Hed (Hecht), Shmuel Mestechkin, Chanan Frenkel und Arieh Sharon. Letzterer, der den Beinamen „Vater der israelischen Architektur“ trägt, ist sicherlich der wichtigste. Zweifellos haben aber der International Style und das moderne Bauen allgemein…

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