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Beton-Arkaden am Fluss – Zu Besuch im Tanzhaus von Barozzi Veiga in Zürich

04.02.2020
Eine Stützmauer für eine absturzgefährdete Böschung am Fluss? In typologischer Hinsicht lässt sich Zürichs neues Tanzhaus nur schwer einordnen. Wie ein Theaterbau wirkt das Gebäude jedenfalls nicht. Das ist auch seiner Entstehung geschuldet, wie unser Autor vor Ort herausfand. Von Klaus Englert Durch das im September letzten Jahres eröffnete Tanzhaus erhielt Zürich einen neuen attraktiven Ort direkt an der stadtprägenden Limmat. Noch Wochen nach der Eröffnung, also schon weit im Herbst, tummelten sich am nahe gelegenen Flussbad die sonnenhungrigen Badegäste. Wer nun an der beliebten Promenade stadtauswärts geht, nimmt vom Tanzhaus zunächst das „Café Nude“ hinter einer arkadenartigen Fassade wahr. Diese Stützenreihen, die sich auf dem zweiten Geschoss wiederholen, sind das markante Erkennungszeichen des Neubaus. Errichtet wurde er vom Duo Barozzi Veiga, das im vergangenen Oktober auch noch das Musée cantonal des Beaux Arts in Lausanne fertigstellen konnte. Die Parabol-Stützen, bei denen es sich genau genommen um schmale Trapeze handelt, rahmen insgesamt sechzig verglaste Öffnungen. Sie sind, so lässt sich vermuten, auch ein Verweis auf die Herkunft beider Architekten: das stark von…

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