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Buchtipp: Dirty Realism – Looking Through Le Corbusiers Windows

17.03.2020
Das Fenster ist ein Fetisch der Moderne. Schluss mit den kleinen Öffnungen in den Wänden, hieß es damals. Bandfenster müssen her! Sie bringen Licht in die Räume, schaffen Verbindungen zum grünen Außenraum und machen deutlich: Hier trägt nicht mehr die Wand, hier arbeitet der Architekt mit den konstruktiven Möglichkeiten der Gegenwart. Bereits 1923 war das Langfenster einer der Fünf Punkte zu einer neuen Architektur, die Le Corbusier proklamierte und dann 1928 an der Villa Savoye mustergültig durchexerzierte. Doch während sich Moderne und Traditionalisten bis heute über Fensterformate streiten, ging der Jahrhundertarchitekt Le Corbusier bald einen Schritt weiter. Er begann, mit den unterschiedlichsten Formaten, Materialien, Größen und Platzierungen zu experimentieren, um aufregende räumliche Erlebnisse zu schaffen. Das weiß nicht nur jeder halbwegs gut informiert Architekt, das zeigt nun auch der japanische Fotograf Takashi Homma in einer konzeptionell und fotografisch sehr überzeugenden Publikation. Looking Through Le Corbusiers Windows – mit exakt diesem irritierenden Wortabstand im Titel – heißt sein Fotobuch, das das Window Research Institute in Tokio, das Centré Canadien…

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