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Buchtipp: IBA 1984/87 – Open Architecture. Migration, Citizenship and Urban Renewal of Berlin-Kreuzberg

27.02.2020
Einem derart häufig publizierten Thema wie der West-Berliner IBA 1984/87 noch eine neue Facette zu entlocken, ist kein einfaches Unterfangen. Umso erstaunlicher, mit welch wissenschaftlicher Leichtigkeit das Esra Akcan in ihrem Buch gelingt. Die in der Türkei geborene und an der Cornell University unterrichtende Autorin forschte zuvor schon zu den Zusammenhängen von Migration und Architektur, wobei sie insbesondere der Ideentransfer zwischen Orient und Okzident, zwischen „westlicher“ und „nicht-westlicher“ Architekturgeschichte interessiert. So ist sie auf die IBA 1984/87 in West-Berlin gestoßen und kam für ihre Forschungen für einige Monate in die Stadt. Dort untersuchte sie vor allem drei Aspekte der Migration: Inwieweit waren Architekten und Planer mit Migrationshintergrund beteiligt? Wie hat die IBA die Bürger der betroffenen Gebiete und die Bewohner der betroffenen Häuser im Alt- und Neubau erreicht? Und: Inwieweit ist die entstandene Architektur auf die Bedürfnisse eben dieser Nutzer und auf die traditionellen Wohnkulturen der Heimatländer eingegangen? Wem das nun schon als recht großer Bogen erscheint, der wäre überrascht, wie groß Akcan den Bogen dann in ihrem einleitenden…

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