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Buchtipp: Klassiker – Tempel und Teehaus in Japan

07.12.2021
Kein Wunder, dass das atemberaubend schöne Buch Tempel und Teehaus in Japan bereits zum dritten Mal veröffentlich wird. Nicht nur, weil die beiden älteren Ausgaben von 1955 und 1988 nur noch antiquarisch zu finden sind. Sondern viel mehr, weil die Fotografien, die der Schweizer Architekt Werner Blaser (1924–2019) auf seiner Japanreise 1953 von den Holzpavillons der Tempel und der zeremoniellen Teehäuser in und um Kyôto machte, heute genauso wunderbar anzuschauen sind wie vor 70 Jahren. Dieses Buch ist eigentlich kein Buch, sondern eine Reise. Blaser kommt mit sehr wenig Text aus, die Konzentration gilt den Bildern. Das macht die Erzählung allerdings nicht weniger komplex, denn sowohl die kurzen Texte als auch die überwiegend schwarz-weißen Fotografien sind von fast chirurgischer Präzision. Der viele Weißraum um die meist quadratischen Bilder erhöht die Konzentration und den Fokus auf das Wesentliche der aufgeräumten Räume. Blaser war gelernter Holztischler. Vor seinem Aufenthalt in Japan hatte er Finnland und die USA bereist, bei Alvar Aalto ein Praktikum absolviert, am IIT in Chicago Mies van der Rohe kennen gelernt und zusätzlich Fotografie studiert. Mit diesen Referenzen im Kopf…

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