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Buchtipp: Unfassbarer Netzwerker – Gabriel Guevrekian. The Elusive Modernist

20.01.2021
Selten hat ein Buch wohl einen treffsichereren Titel gefunden als Gabriel Guevrekian. The Elusive Modernist. Bevor Sie googeln: „Elusive“ kann einerseits „flüchtig“ oder „ausweichend“ bedeuten, es lässt sich aber auch mit „unglaublich“, „unfassbar“ oder „schwer zu definieren“ übersetzen. The Elusive Modernist ist insofern ein ebenso schillernder wie gerade dadurch passender Titel für das wundersame, vielfältige Leben und Schaffen des armenisch-iranischen Architekten, Musikers, Lehrers, Conférenciers und Vermittlers Gabriel Guevrekian (1892–1970), der das Werden der frühen Moderne entscheidend mitgeprägt hat. Guevrekian stammte aus einer wohlhabenden, armenischen Familie, die aufgrund der anti-armenischen Spannungen 1900 aus Istanbul flieht. Da ist Guevrekian acht Jahre alt. Er wächst in Teheran auf, bis seine Eltern ihn 1910 zum Onkel – dem Architekten Alex Galoustian – nach Wien schicken, wo er erst Geige und dann Architektur studiert. Guevrekian lernt und arbeitet bei Oskar Strnad und Josef Hoffmann und wächst so direkt in die Wiener Moderne hinein. 1922 geht er nach Paris und findet leicht Anschluss an die Avantgarde-Zirkel um Le Corbusier, André Lurçat und Robert Mallet-Stevens

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