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Stadtwende im Osten – Wanderausstellung eröffnet in Brandenburg an der Havel

20.10.2021
Die DDR-Planungspolitik war geprägt von der Umgestaltung im Sinne des sozialistischen Städtebaus. Für die historischen Innenstädte bedeutete dies großflächige Abrissplanungen zugunsten neuer Plattenbauten oder fortschreitender Zerfall ihrer Bausubstanz. Die Vernachlässigung der Altstädte wurde von vielen kritisch betrachtet, nicht nur von Fachleute und Denkmalschützer*innen, auch von zahlreichen protestierenden Bürger*innengruppen. Mit dem Mauerfall 1989 wandelten sich diese anfänglichen Impulse in ein fundamentales Umdenken in der Städtebaupolitik. Das Forschungsprojekt „Stadtwende“ widmet sich erstmals der Bestandaufnahme des Verfalls ostdeutscher Innenstädte und untersucht Ursachen sowie planerische Konsequenzen des Kurswechsels nach der Wende. Dabei wird speziell die Rolle von aktiven Bürger*innen und verantwortlichen Planer*innen in den Blick genommen. Ab Donnerstag, 21. Oktober 2021, werden die ersten Ergebnisse der vierjährigen Studie in der Ausstellung „Stadtwende“ präsentiert. Start der Wanderausstellung durch zehn ostdeutsche Städte mit historischem Altstadtkern – darunter Stralsund, Dessau oder Erfurt – ist in der St. Johanniskirche in Brandenburg an der Havel, für deren…

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