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Ströme und Zonen in der funktionalen Stadt – Christa Kamleithner Online bei Arch+

10.12.2020
Der Entstehung des Planungsmodells der „funktionalen Stadt“, das auf einer Trennung und Zonierung der Lebensbereiche Wohnen, Arbeiten und Erholen beruht, lagen einst auch hygienische Überlegungen zugrunde. Das im 19. und frühen 20. Jahrhundert wild wuchernde Dickicht der europäischen Großstädte beförderte unter anderem die Verbreitung von Krankheiten wie Cholera und Tuberkulose – man denke nur an das Berlin der damaligen Jahrhundertwende mit seinen dunklen, engen Hinterhofwohnungen. Heute scheint die in der Folge entzerrte Stadt wiederum wenig pandemietauglich zu sein. „Mehr als jede seit den 1960er-Jahren geäußerte Kritik stellt die Coronakrise das moderne Planungskonzept der ‚funktionalen Stadt‘ in Frage“, so die These von Arch+. Die Zeitschrift widmet dem Thema ihren nächsten Arch+ Salon am Freitag, 11. Dezember. Im Mittelpunkt steht dabei die Publikation Ströme und Zonen. Eine Genealogie der „funktionalen Stadt“ von Christa Kamleithner, akademische Mitarbeiterin am Fachgebiet Kunstgeschichte der BTU Cottbus-Senftenberg. In ihrem im Juni 2020 in der Reihe „Bauwelt Fundamente“ im Birkhäuser Verlag erschienenen Buch verfolgt die Autorin den weit ins 19. Jahrhundert…

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