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Typologische Variationen – Wettbewerb Rathaus Lauchhammer entschieden

06.08.2019
Nach „ortstypischer Architektursprache“, die sich in die „bestehende Bebauungsstruktur überzeugend einzuordnen“ weiß, verlangen viele Wettbewerbsauslobungen. Doch dass drei von vier Preisträgern des Wettbewerbs für das neue Rathaus in Lauchhammer geradezu wie typologische Variationen des gleichen Themas wirken, erstaunt dann doch: Giebel und Traufe, hohe Fensterformate, Über-Eck-Stellung samt Vorhofbildung und heller Backstein – auf dieser Klaviatur scheinen alle vier Gewinner zu spielen. Umso mehr lohnt ein zweiter Blick, der ihren sensiblen Umgang mit den Bestandsstrukturen dann doch aufdeckt. Bisher liegt das Rathaus weit abgelegen am südlichen Stadtrand, in einem baufälligen Gebäude aus der Nachkriegszeit. Der Neubau soll nun in zentraler Lage errichtet werden, auf dem Grundstück einer 2005 abgerissenen DDR-Kaufhalle, das die Auslober als „wichtigstes Entwicklungspotenzial der Innenstadt“ bezeichnen. Seit vielen Jahren wollte die Stadt bereits ein neues Rathaus errichten, lange fehlten jedoch die notwendigen Fördermittel, ohne die das Projekt nicht realisierbar ist. Im April lud die 15.000-Einwohner-Stadt im Süden Brandenburgs schließlich zwölf Teams zum nichtoffenen…

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