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Vom Kimonoladen zur Handelskammer – Umbau in Tomioka von Tezuka Architects

29.08.2019
Tomioka liegt in der Gunma-Präfektur auf Honshu, der Hauptinsel Japans und ist bekannt für seine Seidenfabrik, die seit 2014 zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Die Seidenfabrik wurde 1872 als erste ihrer Art in Japan gebaut, von Paul Brunat, einem französischen Ingenieur. Seit einiger Zeit lassen sich in Tomioka führende Technologieunternehmen nieder. In diesem Sinne war es erklärtes Ziel der ansässigen Industrie- und Handelskammer, dass die Architektur ihrer neuen Räume eine Art Zukunftsgewandtheit ausdrückt. Das Architektenpaar Takaharu und Yui Tezuka aus Tokio baute dafür ein ehemaliges Kimono-Geschäft um, das die Kammer gekauft hatte. Es besteht aus einem Geschäftsgebäude an der Straße und einem Lagerhaus in traditioneller Holzbauweise, das sich in die gesamte Tiefe des Grundstücks erstreckt. Das Geschäftshaus wurde bis auf die Straßenfassade und die alten Dachziegel komplett erneuert. Das Lagerhaus wurde umgebaut und bekam ein markantes Dach aufgesetzt. Es besteht aus sechs Giebeln unterschiedlicher Größe. Die Architekten haben laut eigenen Angaben das Holzfachwerk der Tamioka-Seidenmühlengebäude nachgebaut. Doch sie verwenden die diagonalen Streben dabei nicht wie traditionell…

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