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Zurück zum Urstoff – Lehmhaus und Dachausbau in Falkensee von Gereon Legger

19.09.2019
Die Arbeit im Garten, der erdige Geruch, das Rauschen der Blätter. Schön ist es hier, auf dem Grundstück im brandenburgischen Falkensee, und verständlich auch, dass man sich genau an diesem Ort für das Bauen mit Lehm entscheidet. Der Architekt Gereon Legge (Falkensee) hat gleich zweierlei mit dem ökologischen Baustoff geplant – einen Ausbau des bestehenden Walmdachs des Altbaus und einen freistehenden Baukörper aus Lehm im Garten. Es sind zwei kleine, privat finanzierte Projekte, doch der Bogen zur größeren Debatte lässt sich spannen: Lehm wird derzeit als klimaverträgliches und ökologisches Baumaterial wiederentdeckt und kommt inzwischen auch in Großprojekten wie dem Neubau der Firmenzentrale des Naturkost-Unternehmens Alnatura in Darmstadt maßgeblich zum Einsatz. Der Lehmbau in Falkensee ist als Sommerhaus mit frei bespielbarem Programm gedacht: Für Ausstellungen oder Konzerte aber auch einfach als Ruheraum können die 32 Quadratmeter des Einraum-Hauses genutzt weren. Die Grundlage für Architektur und Statik hatte Legge mit dem Lehmbauexperten Christoph Zigert von ZRS Architekten Ingenieuere (Berlin) erarbeitet, 2016 dann wurden die 32 cm dicken Wände des Baus unter Obhut von Jör…

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